Makrofotografie
Die Makrofotografie ist, meiner Meinung nach, eines der faszinierendsten Gebiet der Fotografie. Jeder Schritt, mit dem man weiter in die Tiefe vordringt, ist ein Schritt in eine neue Welt. Es begegnen uns bizarre Geschöpfe wie von einem anderen Planeten. Pflanzen, Tiere und Gegenstände werden durch diese Art der Darstellung ganz anders von uns wahrgenommen.
So ist die Makrofotografie eine Reise in das ungewisse, die uns immer wieder neue Welten eröffnet.
Eine genaue Definition wo der Makrobereich anfängt und der Nachbereich aufhört gibt es nicht, denn die Größe der Fotografischen Objekte und unsere Wahrnehmung spielen dabei eine viel zu große Rolle.
Wer sucht, wird meistens mit folgender Definition konfrontiert: Makrofotografie ist Fotografie mit Abbildungsmaßstäben im Bereich 10:1 bis 1:10. Diese Definition entstammt der DIN-Norm 19040 und ist wohl ganz und gar unfotografischer Natur.
Um nicht nur zufällig zu tollen Ergebnissen zu kommen sollte man sich im Vorfeld schon ein wenig mit den Grundlagen der Dinge vertraut machen.
Bei der Makrofotografie taucht immer wieder der Begriff Abbildungsmaßstab auf. Der Abbildungsmaßstab gibt an, wie groß ein Objekt auf dem Film oder Chip abgebildet wird. Ein Abbildungsmaßstab von 1:1 bedeutet: 2 cm vom Motiv werden auf 2 cm Film / CCD projektiert.
Normale Objektive erzielen maximale Abbildungsmaßstäbe im Bereich von 1:7 bis 1:10, Makroobjektive hingegen sind für den Einsatz speziell konzipiert und erbringen den gewünschten Abbildungsmaßstab von 1:1.
Abbildungsmaßstab = Größe des Objektes : Größe des Filmformates