
Wer jemals versucht hat eine Blume oder einen Pilz so zu fotografieren, dass der Stiel und der Kopf gleichmäßig scharf ist kennt das Problem. Starkes Abblenden vergrößert zwar den Schärfebereich, doch dadurch wird auch die Beugung immer mehr sichtbar. Dank der digitalen Fotografie gibt es nun einen Ausweg: DFF (Deep Focus Fusion).
DFF wird hauptsächlich in der digitalen Makrofotografie genutzt, durch diese Technik wird eine ungewöhnlich große Tiefenschärfe erreicht. DFF ist eine Kombination aus fotografischen Serienaufnahmen und Bildbearbeitung.
Wie funktioniert DFF?
Bei DFF werden von dem gleichen Objekt mehrere Bilder fotografiert. Allerdings werden die Bilder nicht mit verschiedenen Belichtungen erstellt, sondern lediglich mit unterschiedlichen Schärfebereichen. Da sich bei der Fokusänderung eine Änderung des Abbildungsmaßstabs ergibt und sich Objekte im Bild geringfügig verschieben, muss vor der eigentlichen Montage der einzelnen Bilder noch eine Bildtransformation zur bestmöglichen Überlagerung der Bilder durchgeführt werden. Das Zusammenfügen der einzelnen Bilder wird anschließend mit einer Spezialsoftware vorgenommen.